Manche Bücher entstehen nicht aus einer Idee. Sondern aus einem Gefühl.
Nicht aus dem Wunsch, eine Geschichte zu erzählen – sondern aus dem Bedürfnis, gehört zu werden.
Genau so schreibt Olaf Mohr – ein Autor, der nicht über Ereignisse schreibt, sondern über das, was dahinter liegt: über den Menschen selbst.
Inzwischen umfasst sein Werk bereits sechs Bücher im Westarp Verlag, und jedes davon ist auf seine eigene Weise ein stilles Gespräch mit den Leserinnen und Lesern. Zu seinen Veröffentlichungen zählen unter anderem „Seelenzauber“, „Labyrinth der Gefühle“, „Gefühle austauschen“, „Liebe und Hoffnung“, „Emotionen des Herzens“ sowie das aktuelle Kinderbuch „Olli entdeckt seine Abenteuer“.
Was all diese Bücher verbindet, ist kein Genre – sondern ein Thema: die Tiefe menschlicher Gefühle.
„Ich schreibe, um Menschen in ihrer Tiefe zu erreichen“
Bevor man über seine Bücher spricht, stellt sich die Frage: Wer ist dieser Autor – und was hat ihn überhaupt zum Schreiben gebracht?
„Ich wurde 1953 geboren und schreibe seit etwa vier Jahren Texte und Geschichten. Mit dem Thema Gefühle beschäftige ich mich jedoch schon seit rund 30 Jahren – mit all ihren Facetten, Brüchen und leisen Kräften.“
Das Schreiben kam nicht geplant in sein Leben – sondern fast beiläufig, aus einer sehr persönlichen Situation heraus.
„Durch die Trauerbegleitung eines Freundes habe ich das Schreiben als Weg entdeckt, Menschlichkeit in Worte zu fassen.“
Und genau das spürt man.
Denn seine Texte erzählen nicht nur Geschichten – sie begleiten.
„In meinen Geschichten widme ich mich Themen wie Trauer, Abschied, Liebe, Hoffnung, Mut, Tod und Zuversicht. Meine Texte holen die Leserinnen und Leser dort ab, wo das Leben sie gerade berührt.“
Ein Blick auf seine Bücher zeigt schnell: Hier geht es nicht um Vielfalt im klassischen Sinne – sondern um Vertiefung.
Von frühen Werken wie „Seelenzauber“ bis hin zu späteren Titeln wie „Emotionen des Herzens“ kehrt er immer wieder zu denselben Fragen zurück – und beleuchtet sie jedes Mal aus einer neuen Perspektive.
Ein Kinderbuch, das bewusst anders ist
Mit seinem neuesten Buch betritt der Autor dennoch ein neues Feld: die Kinderliteratur.
Doch auch hier bleibt er seinem Ansatz treu – und entscheidet sich bewusst gegen den Mainstream.
„Ich wollte schon immer ein Kinderbuch schreiben. Ursprünglich sollte es ein bunt illustriertes Buch werden.“
Doch dann kam der Gedanke, etwas anders zu machen.
„Ich habe gemerkt, dass es bereits sehr viele farbenfrohe Kinderbücher gibt. Mein Buch sollte sich davon abheben.“
So entstand ein ungewöhnliches Konzept:
ein bewusst schwarz-weiß gestaltetes Buch
kombiniert mit Interaktion
und Raum für eigene Kreativität
„Es verbindet Lesen, Malen und Fragen. Kinder sind keine passiven Zuhörer – sie werden selbst aktiv. Sie gestalten das Buch auf ihre eigene Weise mit.“
Damit wird aus einer Geschichte ein Erlebnis. Und aus einem Buch ein Prozess.
„Hier ist man kein Autor unter vielen – sondern ein Mensch“
Ein wichtiger Teil dieser Reise ist auch die Zusammenarbeit mit dem Westarp Verlag.
Für den Autor war dabei vor allem eines entscheidend:
„Ich bin durch Bekannte und eigene Recherchen auf den Verlag aufmerksam geworden. Was mich sofort angesprochen hat: Hier ist man nicht einfach nur eine Nummer. Man wird als Mensch wahrgenommen.“
Und genau dieses Gefühl hat sich im gesamten Prozess bestätigt.
„Der Service war erstklassig. Alle Fragen wurden schnell und verständlich beantwortet. Ich habe mich jederzeit gut begleitet gefühlt.“
Ein Prozess, der trägt
Jedes Buch bringt Herausforderungen mit sich – doch hier zeigt sich, wie wichtig ein gutes Umfeld ist.
„Wenn Herausforderungen auftraten, wurden sie beispielhaft gelöst. Ich wurde in jeder Phase bestens unterstützt.“
Besonders wertvoll waren dabei auch inhaltliche Impulse.
„Bei meinem neuen Manuskript ‚Jahrbuch der leisen Schritte‘ habe ich durch den Verlag wichtige Anregungen bekommen. Dadurch ist der Text deutlich umfangreicher und runder geworden.“
Hier geht es nicht nur um Veröffentlichung – sondern um echte Entwicklung.
Gemeinsam denken, gemeinsam gehen
Was den Autor besonders überrascht hat, ist weniger das Ergebnis als der Weg dorthin.
„Die Flexibilität hat mich sehr beeindruckt. Immer wenn ich neue Ideen hatte, wurde offen reagiert – und gemeinsam nach Lösungen gesucht.“
Diese Art der Zusammenarbeit lässt sich kaum planen – aber deutlich spüren.
Der Moment, der alles verändert
Und dann kommt er – der Moment, auf den alles hinausläuft.
Wenn aus Gedanken ein Buch wird. Und aus Worten etwas Greifbares.
„Ich habe mich richtig gut gefühlt – aufgeregt und stolz zugleich.“
Doch hinter diesem Gefühl steckt noch mehr:
„Ich war vor allem stolz darauf, den Mut gehabt zu haben, meine Seele für andere Menschen offenzulegen.“
Vielleicht ist genau das der Punkt, an dem Schreiben wirklich beginnt.
Fazit
Die Geschichte von Olaf Mohr ist keine klassische Autorenkarriere. Es ist die Geschichte eines Menschen, der gelernt hat, Gefühle ernst zu nehmen – und ihnen Worte zu geben. Seine Bücher sind leise. Aber genau deshalb bleiben sie.





