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Rotlicht und weitere skurrile Geschichten – Ein Polizist erzählt

Nächtliches Rotlichtviertel mit Polizeimütze, Handschellen und Funkgerät vor einem Polizeieinsatz

Manche Geschichten sind so ungewöhnlich, dass man sie sich kaum ausdenken könnte. Und manchmal muss man das auch gar nicht – weil das wirkliche Leben längst das bessere Drehbuch geschrieben hat.

In „Rotlicht und weitere skurrile Geschichten“ nimmt Jörg Hortmann seine Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch mehrere Jahrzehnte seines Lebens und seiner Arbeit bei der Polizei. Dabei erzählt er nicht aus zweiter Hand: Die Geschichten beruhen auf Erlebnissen, die der Autor selbst während seiner langen Dienstzeit gesammelt hat.

Vom „Traumjob Polizist“ ins Rotlichtmilieu

1985 begann Jörg Hortmann seine Ausbildung bei der Polizei. Was folgte, waren 38 abwechslungsreiche Dienstjahre – von seiner Zeit im Streifendienst in Köln bis zu seiner langjährigen Tätigkeit als Rotlicht- und Milieubeamter sowie im Bereich Rockerkriminalität.

Dabei begegneten ihm Menschen und Situationen, die außerhalb dieses Berufes wohl nur die wenigsten kennenlernen würden.

Prostituierte und Bordellbetreiber, Staatsanwälte und Menschenhändler, Rocker und kuriose Gestalten gehören ebenso zu seinen Erinnerungen wie außergewöhnliche Polizeieinsätze und Erlebnisse mit Kolleginnen und Kollegen. Manche davon sind komisch, manche absurd, andere erschreckend oder traurig.

Und manche klingen schlicht zu verrückt, um wahr zu sein.

 

Ein Kindergeburtstag im Puff und eine Leiche im Kofferraum

Schon ein Blick auf die Kapitelüberschriften macht neugierig:„Kindergeburtstag im Puff“, „Das tiefgefrorene Steak und der Polizeidirektor“, „Die Leiche im Etagenbett“, „Von den Toten auferstanden“, „Die Nackte vor dem Altar“, „Staatsanwälte im Rotlichtmilieu“ oder „Die Tote in der Kühltruhe“ – hinter jeder dieser Überschriften verbirgt sich eine Geschichte, die Jörg Hortmann aus seinem Leben erzählt.

Dabei führt das Buch nicht ausschließlich ins Rotlichtmilieu. Der Autor beginnt viel früher und erzählt auch davon, wie aus einem Jugendlichen mit einer ausgeprägten Leidenschaft für schnelle Zweiräder schließlich selbst ein Polizist wurde.

Gerade diese Mischung macht das Buch aus: Es ist kein nüchterner Polizeibericht und keine chronologische Dienstbiografie. Vielmehr reiht Hortmann persönliche Erinnerungen und einzelne Episoden aneinander und lässt die Leser unmittelbar an Situationen teilhaben, die ihm bis heute im Gedächtnis geblieben sind.

 

Ungeschönt, direkt und mit einer großen Portion Humor

Jörg Hortmann erzählt so, wie man vermutlich auch am Tisch unter ehemaligen Kollegen erzählen würde: direkt, persönlich, gelegentlich derb und mit viel Selbstironie.

Dabei nimmt er nicht nur andere aufs Korn, sondern auch sich selbst. Seine Geschichten zeigen einen Berufsalltag, der mit der oftmals glatt inszenierten Polizeiwelt aus Film und Fernsehen wenig gemeinsam hat.

Es geht um kuriose Zufälle, riskante Situationen, ungewöhnliche Begegnungen und menschliche Abgründe – aber genauso um Freundschaft, Kollegialität, Vertrauen und jene Momente, über die man noch Jahrzehnte später lachen kann.

Besonders eindrücklich wird das dort, wo Humor und Ernst unmittelbar nebeneinanderstehen. Denn hinter vielen amüsanten Anekdoten steckt ein Beruf, in dem der Autor auch mit Gewalt, Menschenhandel, Tod und persönlichen Bedrohungen konfrontiert wurde.

 

Geschichten, die eigentlich nur für die Kollegen gedacht waren

Dass aus diesen Erinnerungen überhaupt ein Buch entstand, war zunächst gar nicht geplant.

Als Jörg Hortmann 2023 nach 38 Jahren seinen Polizeidienst beendete, verabschiedete er sich mit einer persönlichen Mail von seinen Kolleginnen und Kollegen. Darin erwähnte er einige seiner Erlebnisse lediglich am Rande. Die Reaktionen darauf waren jedoch so positiv, dass Kollegen ihn ermutigten, diese Geschichten aufzuschreiben.

Zunächst hielt er die Idee für eine „Spinnerei“. Doch irgendwann begann er, Überschriften und Erinnerungen zu notieren – und stellte fest, wie viele Geschichten sich über die Jahrzehnte angesammelt hatten.

Aus dem Wunsch, irgendwann einfach das eigene Buch aus dem Regal ziehen zu können, wurde schließlich „Rotlicht und weitere skurrile Geschichten“.

 

Für alle, die wissen möchten, was hinter der Uniform passiert

Das Buch richtet sich nicht nur an Menschen mit Interesse an Polizei und Kriminalität. Es ist vor allem eine Sammlung außergewöhnlicher Lebensgeschichten.

Wer gern wahre Begebenheiten liest, schwarzen Humor mag und wissen möchte, welche absurden, komischen und manchmal erschütternden Situationen ein Polizeileben bereithalten kann, findet hier reichlich Stoff.

Buchcover „Rotlicht und weitere skurrile Geschichten“ von Jörg Hortmann mit Handschellen, Polizeimütze und Pistole

„Rotlicht und weitere skurrile Geschichten“

von Jörg Hortmann erscheint am 03.10.2026.

Das Buch kann bereits jetzt vorbestellt werden.

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